Folgend finden Sie die wichtigsten Tipps und Tricks, um Ihren Aufenthalt im Oman so angenehm wie möglich zu gestalten. 

Verhalten

In dem islamischen Land Oman richtet man sich nach dem Koran. Touristen werden meist freundlich und offen begrüßt, doch Sie sollten sich rücksichtsvoll kleiden. Äußerst unangebracht sind kurze, enge Hosen und Röcke. Außerdem sollte auf bauchfreie und ärmellose Kleidung verzichtet werden. Frauen sollten sich merken, dass Schultern und Knie immer bedeckt sein sollten. Sie brauchen kein Kopftuch zu tragen, jedoch bieten diese einen guten Schutz vor der Sonne. Alle männlichen Touristen die kurze Hosen oder die traditionelle Tracht namens Dishdasha tragen, machen sich lächerlich. Zwar wird dies durch das gastfreundschaftliche Verhalten der Einheimischen nicht oft bemerkt, trotzdem ist es unangebracht. Falls Sie die berühmte Moschee in Maskat besichtigen, müssen Frauen Ihre Fuß- und Armknöchel bedecken und ein Kopftuch tragen, das zugleich den Ausschnitt verbirgt. Männer dürfen die Moschee nur mit langen Hosen und Ärmeln betreten. Es werden keine Ausnahmen gemacht. In der Öffentlichkeit sind Küsse und Umarmungen zwischen Mann und Frau verboten. Frauen werden von den Einheimischen mit großem Respekt behandelt. Zudem ist der Alkoholkonsum im Freien nicht gestattet.

Sicherheit

Im Oman gibt es so gut wie keine Kriminalität, vor allem nicht gegenüber Ausländern. Es ist ein äußerst sicheres Reiseland. Wenn Sie eine Fahrt durch die Wüste planen, sollten Sie unbedingt genug Wasser mitnehmen! Wählen Sie nur allradgetriebene Fahrzeuge, bei den Fahrten über Pisten. Begeben Sie sich nie alleine auf eine Pistentour in die Wüste. Das Mobile Netz ist dort äußerst schlecht, oder gar nicht vorhanden. Meiden Sie das Grenzgebiet zu Jemen, da es dort nicht mehr sicher ist. Nur mit einer Begleitung aus den örtlichen Beduinenstämmen können Sie dort im äußersten Notfall halten. Krankenhäuser und Ärzte haben im Oman einen sehr guten Ruf.

Fotografieren

Wenn Sie Personen fotografieren möchten, sollten Sie vorher immer um Erlaubnis fragen. Einheimische lassen nicht immer gerne Fotos von sich machen, besonders die Frauen mögen es nicht. Meist sind es die Männer, die sich auf ein Bild einlassen. Doch vorher sollten Sie höflich um Erlaubnis fragen, indem Sie „mumkin soorah?“ fragen. Dies bedeutet „ Darf ich ein Foto machen?“. Betende Personen in Moscheen dürfen nicht fotografiert werden und auch an Flughäfen ist es strengstens verboten. Wenn Sie sich die Mobilnummer ihres "Models" geben lassen und ihm eine Nachricht mit dem Foto schicken, ist die Freude doppelt groß.

Geld/Kreditkarten

Im Oman wird mit der Währung Omani Rial bezahlt. Ein OMR ist etwa so viel wert, wie 2,30 Euro. Diese Währung können Sie im ganzen Land an Geldautomaten mit Kreditkarte abheben. Vergessen Sie nur Ihre PIN Nummer nicht. An Geldautomaten von der Oman National Bank können Sie sogar mit EC – Karten Geld abheben. Am üblichsten ist die Benutzung von Visa – und Mastercard. Falls Sie Bargeld in Form von Euro mitnehmen wollen, können Sie dieses in sogenannten Wechselstuben vor Ort wechseln lassen. Im Oman wird meist mit Scheinen bezahlt. Die Nutzung von den Münzen ist nicht üblich. Diese werden jedoch oft gesammelt. Auf Traveller Schecks sollten Sie auf Ihrer Reise verzichten. Diese werden nur in den großen Banken in Maskat angenommen. Jedoch hier lange nach der Echtheit geprüft. Dies gilt auch für 100 Dollar Scheine.

Strom

Die Netzspannung beläuft sich auf 220/240 Volt. Im Oman werden britische 3-Stift- Stecker benutzt, daher sollten Sie auf jeden Fall einen Adapter mit einpacken.